25. September 2019 Fachveranstaltung „Zukunft der Güterschifffahrt in der deutsch-polnischen Grenzregion“

Das Binnenschiff bietet eine leistungsfähige und effiziente Alternative, insbesondere zum Gütertransport auf der Straße. Aufgrund der geringeren Treibhausgasemissionen können Transporte zudem klimafreundlicher abgewickelt werden, als per Lkw. Die großen Potenziale der Binnenschifffahrt können in der deutsch-polnischen Grenzregion1 jedoch nur unzureichend genutzt werden. Um die vielseitigen Vorteile dieses Verkehrsträgers ausnutzen zu können, muss die Schiffbarkeit der Wasserstraßen unserer Region1 verbessert werden. Welche Potenziale die Güterschifffahrt bereits heute bietet, welche Maßnahmen erforderlich sind, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und welche Perspektiven diesbezüglich bestehen, wird in der o.g. Fachveranstaltung thematisiert.

Termin: 25.09.2019, 10:00 Uhr
Ort: Kleine Bühne des Friedrich-Wolf-Theaters
Lindenallee 23, 15890 Eisenhüttenstadt

Neben dem inhaltlichen Programm wird die Veranstaltung auch Gelegenheit zum Austausch mit Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung, Verbänden etc. bieten. Sie wird im Rahmen des grenzübergreifenden Begegnungsprojektes „Förderung der Binnenschifffahrt in der deutsch-polnischen Grenzregion“ organisiert, das der Landkreis Oder-Spree derzeit gemeinsam mit den polnischen Landkreisen Kro?nie?ski, S?ubicki und Sul?ci?ski durchführt. Bitte nutzen Sie das beigefügte Formular für eine Anmeldung bis zum 19. September 2019.

Zur Agenda

Versteigerung zugunsten der kommunalen Kitas im Amt Odervorland

Mit verschiedenen Aktionen wartete auch in diesem Jahr das nunmehr zum 7. Mal stattfindende Sommerfest der Region @see auf. Zu diesem Fest treffen sich alljährlich Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung. Im Rahmen der Veranstaltung fand eine amerikanische Versteigerung zugunsten gemeinnütziger Zwecke statt. Versteigerungsobjekt war ein handgefertigtes Schachbrett, das vom Amt Odervorland von der Firma Rohne Holzbildner/Intarsien erworben wurde. Zum Schachbrett gehörten ebenfalls von Hand gefertigte Zinnfiguren eines weiteren Herstellers, die Preußen und Bayern darstellen. Ersteigert wurde dieses einzigartige Kunstobjekt von Frau Hansmann/Metall- und Balkonbau Hansmann GmbH. Durch die Versteigerung konnte ein Erlös von 1.100,00 Euro erzielt werden, der vier kommunalen Kitas unserer Gemeinden zugutekommt. Glücklich zeigten sich die Kinder und Erzieher als ihnen die Amtsdirektorin Frau Rost einen Scheck über jeweils 275,00 Euro überreichte. Leiterinnen, Erzieher und Kinder der Kitas „Glücksbärchen in Beerfelde“, „Löwenzahn“ in Berkenbrück, „Zwergenstübchen“ in Falkenberg sowie „Die pfiffigen Kobolde“ in Heinersdorf überlegen nun gemeinsam, wofür sie die Spende einlösen.

Fachkräftesicherung durch Berufsorientierung in unseren Bibliotheken

Stadt-Umland-Förderung für die Region @see trägt erste sichtbare Früchte.

Der neu eröffnete Bereich zur Berufs- und Studienorientierung in der Stadtbibliothek Fürstenwalde bietet seit dem 18. September beste Voraussetzungen für die Beratung von Jungendlichen, Eltern und Lehrkräften zum Thema Berufs- und Studienwahl. Themenboxen zu verschiedenen Fragestellungen machen eine Orientierung leicht. Bücher, aber auch Flyer, Broschüren und Websites helfen bei der Informationssuche. Und vor Ort kann man sofort am Laptop recherchieren.

Neue Zielgruppen ansprechen

„Wir freuen uns, dass wir nun auch Ausbilder, Personalverantwortliche oder Geflüchtete als Zielgruppe unterstützen können und spezielle Materialien bereithalten“, so Franziska Horvath, Mitarbeiterin der Stadtbibliothek. Alle Multiplikatoren können aus Themenlisten auswählen und sich von den Mitarbeitern der Bibliothek Pakete zusammenstellen lassen. „Aber wir bieten auch eine Unterrichtsstunde vor Ort an oder gucken mal auf ein Bewerbungsschreiben“, erläutert Pascal Gräfe. Ihn erfülle es mit Stolz, wenn Jugendliche oder junge Migranten zu ihm kommen und den unterschriebenen Ausbildungsvertrag vorzeigen.

Ziel: Geflüchtete in den Arbeitsmarkt integrieren

Insofern sind die insgesamt 524.046,71 € verteilt über die kommenden drei Jahre gut angelegt. Sie stammen aus dem Paket „Maßnahmen für die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten in Gebieten des Stadt-Umland-Wettbewerbs Vielfalt als Chance". Die Mittel aus dem Europäischen Sozialfonds sollen einerseits die Kommunen bei der Integration stärken, aber auch gleichzeitig Flüchtlinge individuell unterstützen. Es handelt sich dabei um eine 100%ige Förderung. 80 % sind EU-Mittel, 20% gibt das Land Brandenburg dazu. Damit werden zwei Fachkräfte für drei Jahre gefördert, die sich speziell um den Übergang von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt kümmern. Aus der Sachkostenpauschale des Programms wurden die Anschaffungen für die Bibliothek bezahlt. Darüber hinaus sollen auch die Kitas, die „Haus der kleinen Forscher“ sind, zusätzlich Kita-Experimentier-Sets erhalten.

Willkommen - Babys der Region werden mit Hilfe unseres Botschafters begrüßt

Der kleine Theo wurde am 15. Januar 2018 als erstes Baby mit einer Nuckelkette von und in unserer Region begrüßt. Ab sofort erhält jedes Kind, dass im Helios Klinikum in Bad Saarow zur Welt kommt dieses Willkommensgeschenk. Übergeben wurde die erste von rund 1.200 Nuckelketten vom Amtsdirektor Christian Rieke und der Geschäftsführerin des Helios Klinikums Bad Saarow Julia Disselborg im Beisein der Chefärzte Jörg Schreier (Frauenklinik) (li.) und Andreas Widera (Kinderklinik) (re).

Als einer der ersten Botschafter der Region @see wird das Helios Klinikum Bad Saarow somit nun aktiv und hilft, den Zusammenschluss in der Region selbst noch bekannter zu machen. „Wir wollen die Menschen vor Ort erreichen, Ihnen zeigen, dass hier etwas passiert, dass wir aktiv sind und auf uns und unsere Angebote aufmerksam machen und die Gelegenheit nutzen, die Zukunft unserer Region willkommen zu heißen.“, so Nadine Gebauer, Koordinatorin des Regionalmarketings.

Obgleich das Regionalmarketing vor allem auf Investoren und Fachkräfte ausgerichtet ist und diese versucht, in die Region zu bringen, ist es wichtig, auch etwas für die Bekanntheit am Standort zu tun. „Vielen in der Region ist nicht bekannt, was es hier für Möglichkeiten, gerade im Bereich der Wirtschaft, gibt, dass zu ändern ist Teil der Aufgabe.“, so die Koordinatorin. 

 

 

@see bei der TH CONNECT

Gemeinsam mit Unternehmen präsentiert sich die Region bei der Firmenkontaktmesse der TH Wildau [FH] am 9. November 2017. Ziel ist es, wie in jedem Jahr, die breit aufgestellte Wirtschaft der Region in das Bewusstsein der Studierenden zu bringen sowie konkrete Angebote einzelner Unternehmen zu unterbreiten.