Rückblick auf die 12. Regionale Ausbildungsbörse

Erstmals an zwei Tagen präsentierten sich insgesamt fast 100 Aussteller in der EWE-Sport und Mehrzweckhalle in Fürstenwalde allen Schülerinnen und Schülern, Eltern, Großeltern, Lehrern, Ausbildungswilligen und noch zu Überzeugendenden. Hier finden Sie den Rückblick auf die Messe, den Newsletter und den aktuellen Ausbildungskatalog mit allen angebotenen Ausbildungsplätzen in der Übersicht. 

Rückblick: 7. Sommerfest der Region @see

Am Freitag, dem 14. Juli, fand das 7. Sommerfest der Region im Park von Schloss Hubertushöhe in Storkow statt. Akteure aus Wirtschaft, Verwaltung, Politik und Gesellschaft konnten miteinander ins Gespräch kommen und zusammen einen entspannten Abend verleben. Wir danken allen Unterstützern herzlich und freuen uns auf ein achtes Fest im nächsten Jahr.                

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Versteigerung zugunsten der kommunalen Kitas im Amt Odervorland

Mit verschiedenen Aktionen wartete auch in diesem Jahr das nunmehr zum 7. Mal stattfindende Sommerfest der Region @see auf. Zu diesem Fest treffen sich alljährlich Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung. Im Rahmen der Veranstaltung fand eine amerikanische Versteigerung zugunsten gemeinnütziger Zwecke statt. Versteigerungsobjekt war ein handgefertigtes Schachbrett, das vom Amt Odervorland von der Firma Rohne Holzbildner/Intarsien erworben wurde. Zum Schachbrett gehörten ebenfalls von Hand gefertigte Zinnfiguren eines weiteren Herstellers, die Preußen und Bayern darstellen. Ersteigert wurde dieses einzigartige Kunstobjekt von Frau Hansmann/Metall- und Balkonbau Hansmann GmbH. Durch die Versteigerung konnte ein Erlös von 1.100,00 Euro erzielt werden, der vier kommunalen Kitas unserer Gemeinden zugutekommt. Glücklich zeigten sich die Kinder und Erzieher als ihnen die Amtsdirektorin Frau Rost einen Scheck über jeweils 275,00 Euro überreichte. Leiterinnen, Erzieher und Kinder der Kitas „Glücksbärchen in Beerfelde“, „Löwenzahn“ in Berkenbrück, „Zwergenstübchen“ in Falkenberg sowie „Die pfiffigen Kobolde“ in Heinersdorf überlegen nun gemeinsam, wofür sie die Spende einlösen.

SUW-Förderung der Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten

Das Projetk zur Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten ist seit 1. Januar 2019 mit Karolina Matros als Projektleiterin und Hassan Azimi als Projektmitarbeiter in der Stadt Fürstenwalde angesiedelt. Zu erreichen sind beide während der regulären Öffnungszeiten unter karolina.matros@noSpamfuerstenwalde-spree.de 03361 557 567  bzw. hassan.azimi@noSpamfuerstenwalde-spree.de 03361 557 568.

Die Stadt Fürstenwalde/Spree hat für die @see-Kooperation im Rahmen des Stadt-Umland-Wettbewerbes (SUW) unter anderem eine EU-Förderung für die Maßnahmen zur Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten beantragt. Die Fachkräftesicherung für die Region, sei es durch die Ansiedlung der Akademie für Gastronomie und Tourismuswirtschaft oder durch vielfältige Maßnahmen auf dem Arbeitsmarkt, gehört zu den Hauptzielen der Strategie der @see-Kooperation. Und so war die Freude groß, als bekanntgeben werden konnte, dass der Bewilligungsbescheid der ILB pünktlich zum beantragten Maßnahmenbeginn ab 1. März angetroffen ist. Mit rund 525.000 Euro können nun vielfältige Projekte finanziert werden. Die Förderquote beträgt dabei 100 % = 80 % der Summe kommen aus dem Europäischen Sozialfonds (EFS), 20% gibt das Land Brandenburg (MASGF) dazu.

 

  1. Im Rahmen des Projektes sollen Geflüchtete und andere bei uns lebende Migranten bei der Anerkennung ihrer Berufsabschlüsse und Kompetenzen unterstützt werden. Dafür werden zwei zusätzliche Stellen eingerichtet, die durch die Caritas besetzt werden. Durch eine enge Zusammenarbeit mit lokalen Unternehmen sollen Praktika und Ausbildungsplätze gezielt vermittelt werden.
  2. Die Ausstattung der Beratungsstellen einschließlich der Stadtbibliothek Fürstenwalde und der Bibliothek-Satelliten im Umland wird mit Berufsorientierungsangeboten verbessert. Dazu gehören neben den „Info-Ecken“ und mehrsprachigen Medien zur Berufs- und Studienorientierung nicht zuletzt die „Digitalen Schwarzen Bretter“ der IHK, die bereits landesweit im Einsatz sind und ca. 25.000 Brandenburger Schüler erreichen. Die IHK übernimmt dabei die Bereitstellung der Software sowie ihre Aktualisierung in den Folgejahren.
  3. Der Berufsorientierung dient auch die Ausstattung der Kinderbetreuungseinrichtungen mit den Materialien der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“. Da der Verein „Kita-Schule-Wirtschaft“ aufgelöst wurde, ist es wichtig, diese Lücke bei der Frühorientierung zu schließen. Nach Angaben der IHK sind ca. 60 Kitas und Horte in der Region bereits mit Experimentier-Sets ausgestattet. Dabei handelt sich um Verbrauchsmaterial, das nun bedarfsorientiert „nachgefüllt“ werden kann.

 

 

Gemeinsames See- und Ufernutzungskonzept

Der Amtsausschuss des Amtes Scharmützelsee und die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Storkow (Mark) haben jeweils einstimmig der Erstellung eines See- und Ufernutzungskonzeptes für den Storkower See durch Dr. Jacqueline Rücker vom Amt Scharmützelsee beschlossen.

Dazu gibt es eine Öffentlich-rechtliche Vereinbarung zur Übertragung der Aufgabe zwischen dem Amt Scharmützelsee und der Stadt Storkow (Mark), welche am Montag von Cornelia Schulze-Ludwig (Stadt Storkow (Mark)) und Christian Riecke (Amt Scharmützelsee) unterzeichnet wurde.

Das Gebiet um den Storkower See ist ein Naherholungs- und Fremdenverkehrsgebiet in der Stadt Storkow (Mark). Gleichzeitig befinden sich hier Flächen und Gebiete mit einem hohen Naturschutzstatus. Um die verschiedenen Schutz-, Nutzungs- und Gestaltungsinteressen abzuwägen und unter Berücksichtigung der Nachhaltigkeit sind verschiedene Maßnahmen in ein Konzept zu fassen, welches dann schrittweise umgesetzt werden soll. Der Landkreises Oder-Spree hat einen wissenschaftlichen Ansatz an die See- und Uferkonzeptionen beider Seen empfohlen. Das Amt Scharmützelsee hat bereits durch ihre Projektleiterin Dr. Jacqueline Rücker von der BTU Cottbus-Senftenberg, Lehrstuhl Gewässerschutz, einen Entwurf für ein See- und Ufernutzungskonzept für den Scharmützelsee erstellt, was seit heute in Teilen auch auf der Homepage des Amtes zu finden ist. Dr. Rücker übernimmt nun ebenfalls die Projektleitung für einen Entwurf für ein See- und Ufernutzungskonzept für den Storkower See. Die Öffentlichkeit wird während der Erstellung des Konzeptes natürlich beteiligt. Cornelia Schulze-Ludwig: „Es ist nicht die erste interkommunale Zusammenarbeit zwischen den Kommunen im @see-Gebiet. Wir haben sehr gute Erfahrungen miteinander. So übernimmt z.B. Fürstenwalde das Beteiligungsmanagement für Storkow und das Amt Scharmützelsee. Den Bereich Datenschutz leistet Storkow für Fürstenwalde, sowie für die Ämter Scharmützelsee und Odervorland.“

Fachkräftesicherung durch Berufsorientierung in unseren Bibliotheken

Stadt-Umland-Förderung für die Region @see trägt erste sichtbare Früchte.

Der neu eröffnete Bereich zur Berufs- und Studienorientierung in der Stadtbibliothek Fürstenwalde bietet seit dem 18. September beste Voraussetzungen für die Beratung von Jungendlichen, Eltern und Lehrkräften zum Thema Berufs- und Studienwahl. Themenboxen zu verschiedenen Fragestellungen machen eine Orientierung leicht. Bücher, aber auch Flyer, Broschüren und Websites helfen bei der Informationssuche. Und vor Ort kann man sofort am Laptop recherchieren.

Neue Zielgruppen ansprechen

„Wir freuen uns, dass wir nun auch Ausbilder, Personalverantwortliche oder Geflüchtete als Zielgruppe unterstützen können und spezielle Materialien bereithalten“, so Franziska Horvath, Mitarbeiterin der Stadtbibliothek. Alle Multiplikatoren können aus Themenlisten auswählen und sich von den Mitarbeitern der Bibliothek Pakete zusammenstellen lassen. „Aber wir bieten auch eine Unterrichtsstunde vor Ort an oder gucken mal auf ein Bewerbungsschreiben“, erläutert Pascal Gräfe. Ihn erfülle es mit Stolz, wenn Jugendliche oder junge Migranten zu ihm kommen und den unterschriebenen Ausbildungsvertrag vorzeigen.

Ziel: Geflüchtete in den Arbeitsmarkt integrieren

Insofern sind die insgesamt 524.046,71 € verteilt über die kommenden drei Jahre gut angelegt. Sie stammen aus dem Paket „Maßnahmen für die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten in Gebieten des Stadt-Umland-Wettbewerbs Vielfalt als Chance". Die Mittel aus dem Europäischen Sozialfonds sollen einerseits die Kommunen bei der Integration stärken, aber auch gleichzeitig Flüchtlinge individuell unterstützen. Es handelt sich dabei um eine 100%ige Förderung. 80 % sind EU-Mittel, 20% gibt das Land Brandenburg dazu. Damit werden zwei Fachkräfte für drei Jahre gefördert, die sich speziell um den Übergang von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt kümmern. Aus der Sachkostenpauschale des Programms wurden die Anschaffungen für die Bibliothek bezahlt. Darüber hinaus sollen auch die Kitas, die „Haus der kleinen Forscher“ sind, zusätzlich Kita-Experimentier-Sets erhalten.

Gemeinsame Rechnungsprüfung

Die Bürgermeister der Städte Fürstenwalde/Spree und Storkow (Mark) haben heute gemeinsam mit ihren Stellvertretern eine öffentlich-rechtliche Vereinbarung zur Übernahme der Rechnungsprüfung unterschrieben. Elke Huhn, eine von zwei Rechnungsprüferinnen der Stadt Fürstenwalde, wird künftig diese Aufgabe auch für Storkow wahrnehmen.

Dies ist bereits der dritte Vertrag, den die beiden Städte im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit abschließen. Nachdem die erste Zusammenarbeit, das Beteiligungsmanagement, das Fürstenwalde für Storkow seit 2015 übernommen hat, sich als sehr erfolgreich und zu beiderseitigem Vorteil erwiesen hat, trat bereits Anfang des Jahres der Vertrag zur Übernahme des Datenschutzes in Kraft. Storkow (Mark) wird künftig diese Aufgabe für Fürstenwalde wahrnehmen.

„Indem wir uns die Aufgaben teilen und uns gegenseitig unterstützen, können wir auch die Qualität der Aufgabenerfüllung absichern. Nicht jede Kommune kann es sich leisten, für jede Aufgabe Fachleute vorzuhalten. Indem wir hier zusammenarbeiten, ermöglichen wir insgesamt höhere Spezialisierungen“ so Hans-Ulrich Hengst, Bürgermeister der Stadt Fürstenwalde. Die Bürgermeisterin der Stadt Storkow Cornelia Schulze-Ludwig ist erfreut über die enge Zusammenarbeit und weist auf künftige Vereinbarungen hin: „Wir sind in Gesprächen zu den unterschiedlichsten Aufgabengebieten und schauen, wo es Sinn macht. Künftig könnten wir uns beispielsweise eine Zusammenarbeit im Bereich der Vergabe sehr gut vorstellen.“     

Aber nicht nur zwischen Storkow und Fürstenwalde bestehen derzeit solche Verträge auch mit dem Amt Scharmützelsee wird eng zusammengearbeitet. Fürstenwalde ist hier im Beteiligungsmanagement aktiv.

Willkommen - Babys der Region werden mit Hilfe unseres Botschafters begrüßt

Der kleine Theo wurde am 15. Januar 2018 als erstes Baby mit einer Nuckelkette von und in unserer Region begrüßt. Ab sofort erhält jedes Kind, dass im Helios Klinikum in Bad Saarow zur Welt kommt dieses Willkommensgeschenk. Übergeben wurde die erste von rund 1.200 Nuckelketten vom Amtsdirektor Christian Rieke und der Geschäftsführerin des Helios Klinikums Bad Saarow Julia Disselborg im Beisein der Chefärzte Jörg Schreier (Frauenklinik) (li.) und Andreas Widera (Kinderklinik) (re).

Als einer der ersten Botschafter der Region @see wird das Helios Klinikum Bad Saarow somit nun aktiv und hilft, den Zusammenschluss in der Region selbst noch bekannter zu machen. „Wir wollen die Menschen vor Ort erreichen, Ihnen zeigen, dass hier etwas passiert, dass wir aktiv sind und auf uns und unsere Angebote aufmerksam machen und die Gelegenheit nutzen, die Zukunft unserer Region willkommen zu heißen.“, so Nadine Gebauer, Koordinatorin des Regionalmarketings.

Obgleich das Regionalmarketing vor allem auf Investoren und Fachkräfte ausgerichtet ist und diese versucht, in die Region zu bringen, ist es wichtig, auch etwas für die Bekanntheit am Standort zu tun. „Vielen in der Region ist nicht bekannt, was es hier für Möglichkeiten, gerade im Bereich der Wirtschaft, gibt, dass zu ändern ist Teil der Aufgabe.“, so die Koordinatorin. 

 

 

@see bei der TH CONNECT

Gemeinsam mit Unternehmen präsentiert sich die Region bei der Firmenkontaktmesse der TH Wildau [FH] am 9. November 2017. Ziel ist es, wie in jedem Jahr, die breit aufgestellte Wirtschaft der Region in das Bewusstsein der Studierenden zu bringen sowie konkrete Angebote einzelner Unternehmen zu unterbreiten.